Vor etwas mehr als 7 Jahren habe ich den ersten Teil dieses Artikels geschrieben – darin zusammenfassend meine bisherigen 4 Versuche einen „ordentlichen“ Marathon ins Ziel zu bringen.
Seitdem gab es weitere Versuche leider mit ähnlichem Ausgang.
Podersdorf 2019
Dieses Mal sollte der Marathon im Rahmen meiner ersten Triathlon-Langdistanz stattfinden. Auch wenn insgesamt ein positives Gefühl am Ende steht – das erfolgreiche Finish! – so war der Lauf des Triathlons gerade das Gegenteil dazu: nach ca 15km energetisch leer, ab dem Halbmarathon massive Knieschmerzen die ein durchgehendes Laufen unmöglich machen. Mehr als ca. 100m Laufen bevor wieder eine Gehpause zum Normalisieren her musste war nicht drinnen. Somit war auch nicht mehr als 5:01h in diesem Marathon drinnen (der noch dazu einen Hauch zu kurz war), sicher nicht das was möglich gewesen wäre.
Wachau 2024
Ich hatte gut trainiert und war gut vorbereitet, auch wenn der Halbmarathon-Test am Wörthersee schief gegangen war. Doch dieses Mal war ich nicht schuld daran dass wieder nichts aus einem guten Marathon wurde: der ganze Bewerb wurde aufgrund des Hochwassers in nahezu ganz Niederösterreich abgesagt!
Mental war ich dann nicht bereit auf einen anderen, zeitnahen Marathon umzudisponieren, also wieder nichts.
Linz 2026
Dieser hat noch nicht stattgefunden, in weniger als 3 Wochen wäre es soweit. Nach einem halben Jahr intensiver Vorbereitung mit Trainingsplan-Ausführung auf Punkt und Beistrich (nur ein einiger lockerer Lauf durch einen Krankheitstag musste ausgelassen werden) ziehen jedoch wieder die ersten Gewitterwolken auf: beim langen Lauf vorgestern fing es plötzlich im linken Knie zu stechen an. Gestern war gar kein Laufen möglich und heute musste ich nach 20min abbrechen. Ich hoffe dass es diesmal doch noch klappt, die Form wäre da, die Motivation ebenso, ich hoffe mein Körper sieht das auch so und es wird doch noch was…
