Andersrad

gleich und doch verschieden

Aloha Tri Traun Sprintdistanz 2021 mit schalem Nachgeschmack

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Nach einer (kurzen) Wettkampfpause bedingt durch Erholung nach dem anstrengenden Gmundner Doppel und Trumer Triple ging es bei mir mit der 2. Station für die oö. Landesmeisterschaft im Triathlon-Sprint in Traun weiter. Da ich ja letztes Jahr hier in meiner Altersklasse sogar den Landesmeister geschafft habe geht es ja auch darum da heuer auch wieder was zu reißen – wenn es auch durch in meine Altersklasse neu aufgestiegene Teilnehmer schwieriger geworden ist, aber man weiß ja nie…

In Traun ging es aus Pause und geringerem Training heraus ansonsten bei mir nicht um viel, außer natürlich trotzdem einen guten Wettkampf abzuliefern.

Das Wetter meinte es gut: trotz durchgehender Bewölkung bleibt es trocken, der Wind ist nur schwach und es ist bei über 20°C warm, aber nicht zu heiß.

Beim Sprint geht es hier darum die 750m-Runde im Oedter See zu schwimmen, dann 24 hügelige Kilometer radzufahren und anschließend 2 Runden zu je 2,5km zu laufen.

Nach dem Massenstart brauche ich etwas um Platz zu finden und ins Schwimmen hineinzukommen. Obwohl das Gefühl die ganze Zeit kein tolles ist ist die Zeit mit 13:56min (Rang 47) gar nicht mal so schlecht für mich – auch wenn nach wie vor eine Diskrepanz zwischen meiner Zeit drinnen auf der Bahn im Vergleich zum Freiwasser ist, die nach wie vor nur schwer zu schließen ist. Es ist nach wie vor immer ein „deppates“ Gefühl im Freiwasser. Ich brauche zunehmend länger um einen brauchbaren Rhythmus zu bekommen und kann im Regelfall immer nur rechts atmen (im Gegensatz zum automatisierten 3er-Zug im Becken, egal ob schnell oder langsam). Ob ich dabei schneller werde (und einfach nur das Gefühl dabei ein schlechtes bleibt) lässt sich zeitmässig zwar ablesen, nur vertraue ich den Freiwasser-Strecken hinsichtlich Distanz nicht so wirklich (vom GPS ganz zu schweigen)… Anscheinend geht es aber doch wieder in die richtige Richtung was die Schwimmform betrifft.

Nach einem flotten Wechsel mit einem längeren Laufweg zur Wechselzone (4 Plätze verbessert) fühlen sich am Rad die Beine schlecht an, werden dann aber im Laufe der Fahrt zumindest ein wenig besser und ich kann etwas drücken. Die Leistung ist mit 214W (222W normalized power) aber in Ordnung und nur wenig geringer als in Gmunden heuer und die Durchschnittsgeschwindigkeit mit 37,7km/h sogar in meinen persönlichen Top 3 von Triathlon und EZF. (28. Rad-Split und gesamt auf Rang 31 vorgestossen)

Beim Laufen büsse ich aber wieder – die Beine wollen gar nicht so wirklich und dass ich die ganz schnellen Carbonschuhe nicht anhabe dürfte auch ins Gewicht (das ist durch den Urlaub ja auch eine Spur höher als davor) fallen und ich schaffe “nur” eine 4:09min/km mit meinem 41. Lauf-Split.

Zielzeit ist dann 1:15:43h und gesamt werde ich 32. von 117 StarterInnen (7. von 22 in der AK) – also ein durchaus erfreuliches Ergebnis, man kann schließlich nicht immer am Stockerl stehen. 😉 Auch wenn die Teildisziplinen Schwimmen und Laufen gefühlt nur eher mittelmäßig waren.

Jetzt gilt es noch ein paar Wochen wieder aufzubauen bzw. zu erhalten bevor es dann zum letzten Höhepunkt heuer – der Mitteldistanz in Mondsee – geht. Der Kopf ist zwar schon etwas leer, aber das wird sich noch machen lassen!

 

Nachtrag eine Woche später: schon die Woche vor dem Wettkampf hat mein linkes oberes Sprunggelenk leicht gemeckert. Beim Wettkampf selbst hat es nur ein klein wenig beeinträchtigt, dafür schmerzt es jetzt noch immer so, dass an ein Laufen bisher nicht wieder zu denken war. Ob sich heuer somit noch Bewerbe machen lassen gilt es abzuwarten… 🙁

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