Andersrad

gleich und doch verschieden

Trumer Triple Wertung Pt. 1: Seecrossing light

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Der erste Saisonhöhepunkt ist endlich da: meine Teilnahme beim Trumer Triathlon, und das gleich 3x – im Rahmen der Triple Wertung light mit Seecrossing (1,4km) am Freitag, Supersprintdistanz am Samstag (0,25km – 12,5km – 2,5km) und olympischer Distanz am Sonntag (1,5km – 42km – 10km).

Beim Schwimmen habe ich wie bereits letztens mehrfach erwähnt derzeit nicht so das tolle Gefühl im Wasser. Die lange Trainingsabstinenz konnte ich auch mit verstärktem Zugseiltraining nicht restlos ausgleichen und die im März 2019 vor dem 1. Lockdown aufgestellten Bestzeiten sind weit entfernt vom derzeitigen Leistungsvermögen (zum Vergleich 1000m: 17:06min vs. 18:47min).

Egal, hilft ja nichts. Der Schwimmstart des kleinen Seecrossings in Obertrum – oder genauergesagt in Matzing von wo man dann ja nach Obertrum schwimmt) ist sehr gechillt. Die 65 AthletInnen sind allein im Strandbad (das nur für diesen Start extra aufgemacht hat) und es herrscht eine lockere Atmosphäre ohne großer Hektik. Vielleicht liegts auch daran dass gleichzeitig auch das 3km lange Seecrossing von Seeham nach Obertrum stattfindet wo über 160 Leute am Start stehen…

Im Wasser (21,8°C, Neopren ist erlaubt) sind alle recht breit aufgereit und es wird noch kurz vor dem Start gescherzt bevor es dann losgeht. Ohne Geprügel zu Beginn komme ich ganz gut in einen Rhythmus hinein und finde auch immer wieder einen Wasserschatten zum Anhängen. Zwischendurch ist dann auch mal ein längerer Abschnitt wo ich allein schwimmen muß bevor es am Ende längere Zeit mit 2 anderen Schwimmern gemeinsam Richtung Ziel geht, das nur sehr langsam näher kommt.

Nach 25:52min bin ich dann wieder aus dem Wasser heraußen. Das ist in etwa so wie ich es gehofft hatte. Ich kann also durchaus zufrieden sein. Im Zielgelände ist es durch die gleichzeitig ankommenden langen Seecrosser relativ voll, sodass ich nur wenig der Zielverpflegung (Melonen- und Orangenspalten) zu mir nehme und angesichts der dunklen Wolken schaue dass ich nicht noch extra nass werde und mich schnell wieder umziehe.

Da ich nicht damit rechne hier irgendwas platzierungsmäßig erreicht zu haben und auch noch keine Ergebnisse online sind fahre ich recht bald wieder heim um für den nächsten Tag zu regenerieren. Umso größer ist dann die Überraschung, dass ich sogar den 2. Platz in der AK erreicht habe (waren aber auch nur 4 Starter)! Schade – wenn ich das gewusst hätte wäre ich schon bis zur Siegerehrung geblieben…
Gesamt erreichte ich Platz 24 von 65 TeilnehmerInnen.

Die weiteren Tage soll es ja recht nass werden – bin schon gespannt ob ich da auch noch was reißen kann!

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