Andersrad

gleich und doch verschieden

Letzter Test beim Aloha Triathlon in Traun

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Nur noch 3 Wochen bis zum #ironsheep! Zeit also für einen letzten Test – eine olympische Distanz in Traun.

ein guter Start am Sandstrand

Letztes Jahr war ich bereits hier am Start – ein schöner Triathlon am Oedter Badeteich in Traun mit einer kupierten, aber ungefährlichen Radrunde durchs Hügelland und 4 Laufrunden am und um den See herum.

Diesmal ist meine Familie auch wieder mal mitgekommen. Das Wetter meint es gut mit uns – daheim hatte es nachts noch geregnet, aber in Traun ist es nahezu trocken, die Sonne kommt mehr und mehr heraus und die Temperatur klettert stetig auf bis zu 30°C nach oben.

Nach dem Einschwimmen geht es schon bald darauf ohne Neo (Verbot, da 22,2° Wassertemperatur) los. Es sind 2 Runden zu je 750m inkl. kurzem Landgang dazwischen zu schwimmen.

Ich komme relativ weit vorne gut weg und finde immer einen Wasserschatten der mir das Schwimmen erleichtert. Erst auf der letzten Geraden des Dreieckskurses auf der letzten Runde muß ich leider ein wenig abreißen lassen. Aus dem Wasser steige ich nach 29:50min – zum ersten Mal auf einer olympischen Distanz unter 30min! Ich bin aber auch fast 1650 statt 1500m geschwommen. Die Schwimmstrecken sind bei Triathlon-Bewerben leider nie ganz genau mit Bojen abmessbar (abgesehen vom nicht geradlinigsten Schwimmen meinerseits). Im Vergleich zum letzten Jahr war das schon mal eine Steigerung von ca 1:40min!

Auf Rang 44 (von 118 StarterInnen) komm ich somit aus dem Wasser und laufe die Stufen hoch zur Eishalle wo sich die Wechselzone befindet. Leider befinden sich die Zeitmessmatten heuer nicht an den selben Stellen wie letztes Jahr, deswegen kann man die Wechselzeiten nicht so gut vergleichen. Abgesehen davon sind die Wege bei T2 länger, damit alle das Rad gleich lang zu schieben haben.

Wie dem auch sei – mit der 28. Wechselzeit laufe ich hinaus (wieder 4 Plätze gewonnen), habe jedoch dann wieder mal etwas Probleme aufs Rad hinaufzukommen und verliere da ein paar Sekunden. Danach geht es zügig los – auch wenn ich schon bald etwas die Oberschenkel spüre.

Zwischendurch mit etwas Ärger

In Hörsching an der einzigen Stelle des Kurses wo Aero- und Überholverbot herrscht fahren ausgerechnet 2 Pkws und noch dazu sehr langsam vor mir weshalb ich doch bei der leichten Abfahrt bremsen muß – es ärgert mich maßlos, da ich einen guten Schwung gehabt hätte und auch niemand anderer unmittelbar vor mir war.

Gut, hilft ja nix – danach versuche ich wieder umso mehr auf die Tube zu drücken. Die Geschwindigkeit steigt langsam nach oben und die Steigungen der ersten von 2 Runden komme ich gut mit flüssigem Tritt hoch. Bei der darauffolgenden Abfahrt kommt leider etwas Gegenwind wo ich als Leichtgewicht mir deswegen etwas schwer tue.

Auf der 2. Runde sind nun auch viele Sprintdistanzler (30min nach der olympischen gestartet) unterwegs und ich merke wieder wie gerne ich das habe wenn ich jemand vor mir fahrenden überholen kann – da kann ich einfach ein paar Körner mehr aus mir herausholen.

Zusätzlich hat mich anfangs der 2. Runde ein anderer Fahrer überholt. Dieser hat ein ähnliches Gesamt-Niveau wie ich, ist aber der stärkere Radler und noch dazu in derselben Altersklasse. Ich kann ihn aber in Sichtweite halten und auf der nächsten Steigung wieder überholen. Auf der Abfahrt dreht sich der Spieß dann wieder um, aber er noch immer in Reichweite.

Dadurch macht mir auch der Gegenwind im letzten flachen Bereich nicht so viel aus und kurz hintereinander geht es in T2. Der Radsplit ist mit 1:02:25h ebenfalls besser als letztes Jahr (1:30min) und die 36. Split-Zeit bringt mich auf Rang 33 nach vor.

kein leichtes Laufen

ging alles schon mal leichter

Wie bereits gesagt ist der Weg in der Wechselzone diesmal etwas länger – zuerst muss sie einmal mit dem Rad in der Hand komplett entlang gelaufen werden bevor es zum Ständer und wieder hinaus geht. Leider ist genau vor mir ein anderer vom Rad gestiegen der noch die Radschuhe anhat. Auf dem schmalen Weg die Wechselzone entlang habe ich leider keine Chance an ihm vorbeizukommen. Außerdem trabt er auch noch in die selbe Reihe wo ich hin muß und wieder verliere ich Sekunden – ärgerlich!

Dann bin ich schnell in den Laufschuhen drinnen und schon wieder weg und auf der Laufstrecke. Mit der 20. Wechselzeit von 1:43 kann ich zwar zufrieden sein, wären aber mindestens 10s drinnen gewesen. Gesamt brauchen alle in der Wechselzone heuer ca 1-1,5min länger als letztes Jahr.

Beim Laufen komme ich passabel hinein, wirklich schnell bin ich aber nicht. Gerade mal 4:39min brauche ich am ersten Kilometer, mehr ist nicht drinnen und wird auch leider nicht besser. Es pendelt sich dann bei so ca. 4:50min/km ein, wobei allerdings meine Uhr (den Stryd habe ich daheim vergessen) etwas weniger Meter misst und ich im Endeffekt nur auf 9.7km statt 10km komme – umgerechnet auf 10km wäre es eine Durchschnittspace von ca. 4:40min/km.

Mit der 47. Laufzeit (meine schlechteste Disziplin heute!!) und 46:15min erreiche ich dann nach 2:21:34h endlich das Ziel! Mein insgeheim angestrebtes Ziel von unter 2:20h habe ich leider nicht erreicht – da haben mir die Wechselwege und die anderen kleinen Verzögerungen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotzdem kann ich ganz zufrieden sein. Beim Laufen habe ich den angesprochenen Kontrahenten dann doch noch um fast 3 Minuten distanzieren können und insgesamt habe ich mich ja auch um mehr als 2 Minuten im Vergleich zu 2018 verbessert!

Auch der 33. Rang geht voll in Ordnung (6. in der AK) und zusätzlich habe ich bei der OÖ Landesmeisterschaft auf der olympischen Distanz dann auch noch das Podest erreicht: Rang 3 in der AK40-49! Somit mein zweites Treppchen bei der LM nach dem Sprintcup!

Ausblick auf Podersdorf

Grundsätzlich kann ich mit dem letzten Test schon zufrieden sein – fast 4 Minuten (inkl. der längeren Wege gerechnet) innerhalb eines Jahres bei kaum schnellem Training ist schon ganz anständig! Außerdem bin ich in allen 3 Disziplinen konsolidiert ähnlich gut mittlerweile: 44. – 36. – 47.! Zwar kein schneller Läufer (mehr), dafür ein besserer Triathlet.

Jetzt gilt es noch die gute Form 3 Wochen zu halten und dabei zu regenerieren um bei der Langdistanz topfit am Start zu stehen. Ich freu mich schon so drauf!! Und selbst wenn dort was schiefgeht – das Jahr hatte ja doch schon viele gute Wettkämpfe für mich, da kann ich auf jeden Fall schon mal zufrieden sein! 🙂

 

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