Andersrad

gleich und doch verschieden

2 Wettkämpfe an einem Tag: Silvesterrace und -run in Wels 2018

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Als Jahresabschluß und auch als Test des Grundlagentrainings für die neue Saison war ich dieses Mal gleich 2x mal bei Silvesterläufen am Start. Da es in Wels 2 Läufe gibt (das „Race“ für die schnelleren LauferInnen und den „Run“ für alle, beide 5km) kann man hier so ohne viel herumfahren zu müssen gleich 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Auf der Hinfahrt ist meine Motivation aber noch etwas enden wollend: Regen und Schneegatsch kommt vom Himmel herunter und es ist relativ kalt (2°C) und etwas windig. Zum Glück ist es in Wels aber besser und es regnet nur mehr ganz leicht bis gar nicht.

Das Race startet zuerst. Am Start stehe ich mit 29 anderen LäuferInnen und es wird vorausgesetzt dass man bei den Männern unter 20min und bei den Damen unter 22:30 Minuten laufen können soll. (Es wird aber nicht so heiß gegessen wie gekocht.)
Auf der ersten der 3 zu laufenden Runden bin ich wieder mal etwas zu flott unterwegs (3:48), will aber sehen wie meine Tempohärte aussieht – natürlich noch nicht wirklich da und deswegen werde ich danach etwas langsamer. Im Ziel bin ich dann nach 20:01min – das Ziel unter 20min zu bleiben somit knapp verpasst und insgesamt auf Platz 23 von 30. Für meinen ersten Laufwettkampf seit Monaten aber durchaus brauchbar.

Für den Run ca. 25 Minuten später heißt es zuerst einmal mit Tee aufwärmen, kurz stärken und vor allem im Warmen bis zum Start warten, eine frische Haube gönne ich mir auch. Ich weiß schon dass ich nicht dasselbe Tempo wie beim Race zuvor gehen kann, komme aber vom Start weg im nun dichteren Läuferfeld (687 StarterInnen) gut in den Rhythmus und laufe ca. 10s jeden Kilometer langsamer als beim Race. Im Ziel bin ich somit hier nach 20:53min als 79. gesamt (11. AK von 52 bei meinem letzten M35-Antreten) – und besser als gedacht.

 

Soweit einmal die Fakten. Da ich ja seit November im Marathon-Training bin hat meine Grundschnelligkeit – sofern man diese als „schnell“ bezeichnen kann – sicher nicht zugenommen. Dadurch war im Grunde für mich bei diesen kurzen Läufen auch nicht viel zu holen. Dafür habe ich sicherlich an Grundausdauer gewonnen und kann mittlerweile doch auch wieder lange Läufe guten Gewissens als solche bezeichnen. Insgesamt bin ich doch zufrieden dass ich hier diese beiden Wiederholungsläufe ganz gut absolvieren konnte. Nachwirkungen sind muskulär auch nur minimal.

Nun heißt es noch einmal in den letzten 4-Wochen-Marathon-Block einsteigen und schauen wie es mir dabei geht. Ob ich wirlich beim Marathon in Bad Füssing am 3.2. antreten werde halte ich mir weiter offen. Es kann sein, muß aber nicht. Und das ist für meinen Kopf sehr wichtig. Denn auf jeden Fall habe ich dann über den Winter einen guten Lauf-Grundlagenblock absolviert, der für Frühling/Sommer mir sicher nicht geschadet haben wird. Schließlich ist mein Haupt-Jahresziel ja am 30.8. in Podersdorf! 🙂

 

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