Andersrad

gleich und doch verschieden

Aktionstag „Nachhaltig Leben“ in Timelkam

| 2 Kommentare

Wie passend – im Rahmen der Reihe „Nachhaltig leben“ des katholischen Bildungswerks wurde auch ein Aktionstag veranstaltet wo verschiedenste Institutionen, Vereine oder Initiativen ihre Vorschläge, Produkte und Ideen präsentieren konnten – und mittendrin (eher zufällig) ich mit meinem Fuhrpark.

mein ausgestellter Fuhrpark im Rahmen des Aktionstags

Zufällig deswegen: im Rahmen der Aktionsreihe war auch ein Vortrag zum Thema Mobilität wo in den Gesprächen danach meine Schwiegermutter den Fuhrpark ins Gespräch gebracht hatte und ich somit quasi vom Fleck weg „engagiert“ wurde. Im Grunde macht mir sowas ja nichts aus, denn ich bin eh immer froh anderen Leuten alternative Fortbewegungsmittel zu zeigen. Wobei ich im Speziellen mit der Kirche eher weniger am Hut habe – aber der Zweck heiligt die Mittel, und bei einer Aktion der Kirche noch umso mehr. 🙂

Am Aktionstag – zwar schönes Wetter, aber die ganze Zeit im Schatten bei <10°C, somit auf Dauer schon sehr kalt, brr – war dann auch so einiges los und da das WAW und die Liegeräder direkt beim Eingangsbereich standen konnte man/frau gar nicht vorbei ohne sie zu sehen. 🙂

Die gestellten Fragen/Aussagen waren die Üblichen wie sonst auch:

  • Ist das ein Elektroauto?
  • Was, da muss man treten?
  • Wie schnell fährt das denn?
  • Was kostet der Spaß?
  • Soviel? Da kann ich mir ja ein Auto darum kaufen.
  • Ach, das schreckt mich nicht!

Persönlich stören mich die wiederkehrenden Fragen ja nicht – dadurch habe ich ja Gelegenheit meine Antworten zu perfektionieren. 😉

Am besten finde ich aber die Gesichter, die die Besucher beim Ausprobieren (ja, ich lasse es zu, dass Proberunden gedreht werden) machen. Die finde ich sehr grenzgenial, denn meistens sieht man genau das, was ich auch empfinde: pure Freude und so ein geniales Grinsen, das man beim Aussteigen hat. 🙂

Selbst ein Kettenriss, den ich beim Vorführen fürs lokale Fernsehen (BTV) hatte, machte keine Probleme, denn mit meinem Notfallset konnte ich das recht flott wieder reparieren.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung – und vielleicht ist die Saat des liegenden Fahrens bei den ein oder anderen gesät, sodass sich hoffentlich in unserer Gegend einmal mehr liegende RadlerInnen herumtreiben.

2 Kommentare

  1. „Was kostet der Spaß? Soviel? Da kann ich mir ja ein Auto darum kaufen.“

    Interessanter Vergleich 😉

    Dazu kann man nur sagen, dass das sicher stimmt, ABER bei einem Auto kommen so negative Nebenausgaben wie Kraftstoff, Steuern und Versicherung hinzu. Sogar die Ersatzteil- und Reparaturkosten dürften niedriger ausfallen. Und was noch schöner ist: vieles kann selbst repariert werden.

  2. Genau das sag ich dann darauf auch immer. 😉

    Auch wenn ich in meinem nun ersten intensiveren Jahr (>6000km) sicher einiges in Verschleißteile investiert habe habe ich sicher weniger für alle Räder gemeinsam ausgegeben als 1 Monat Auto fahren.
    UND hatte Spaß beim Basteln/Reparieren. (auch wenn die Finger kalt und dreckig wurden)

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