Andersrad

gleich und doch verschieden

Papierstadtlauf Laakirchen

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Und noch gleich ein Lauf wo ich bisher noch nie am Start gestanden bin. Nach dem Vöcklataler Volkslauf stand gleich 3 Tage später der Laakirchner Papierstadtlauf vor der Tür. Mit knapp 7km um einiges kürzer als der Vöcklataler mit seinen 13km wollte ich mal sehen wie es bei kürzeren Distanzen aussieht.

Die Vorraussetzungen waren wieder nicht allzu günstig. Nach dem Vöcklataler zeigte mir die Uhr 3 Tage(!) Regenerationszeit an wobei ich dazwischen noch mit den Jungs vom Lauftreff Timelkam eine Runde gelaufen bin und auch noch 2x schwimmen war. Regeneration sieht anders aus. (Nicht nachmachen!)

Außerdem habe ich am Renntag (Start war erst um 18:30 Uhr) nicht viel und vor allem nichts richtiges gegessen, bin noch dazu die knapp 20km mit dem Rad hingefahren und habe dort vor dem Start mir nur ein altes Gel reingedrückt, das von der Konsistenz her nicht mehr nur flüssig war sondern etwas bröckelig. (aber noch in Ordnung)

Nach dem Aufwärmprogramm mit Einlaufen und Lauf-ABC (die Beine fühlen sich dabei nicht besonders toll an, das muss aber nichts heißen, hatte das auch schon vor toll gelaufenen Wettkämpfen) ging es auch schon relativ schnell auf die 4 Runden durch Laakirchen. Zu Beginn ganz leicht bergauf, dann kommt ein längeres Stück bergab wo man es gut laufen lassen kann und auf der 2. Hälfte der Runde sind noch ein paar Kurven sowie 2 giftige Steigungen und eine kleine Treppe von 5 Stufen zu bewältigen bevor es Richtung Ziel geht.

Die erste Runde (7:07min) geht noch ganz gut vonstatten, doch bereits ab der 2. Runde werde ich immer platter und bin schon ziemlich leer. Gerade das Ende der Runde mit den Steigungen kostet mir immer einige Körner. Nach 7:34 min geht es in Runde 3. Nun überholen mich auch vereinzelt andere Läufer, ich selbst kann nicht mehr zulegen. Runde 3 zieht sich schon elendiglich mit ihren 7:40 min und am liebsten würde ich auch wie die Damen nun ins Ziel laufen, die nur 3 Runden zu bewältigen haben.

Immerhin schaffe ich es nicht überrundet zu werden. Beim 3. Zieldurchlauf höre ich aber den Sprecher schon durchsagen, dass der Sieger gleich kommen wird. Die letzte Runde bin ich bereits komplett im Wettkampftunnel und höre kaum mehr irgendwas um mich rundherum. Immerhin kann ich mein Tempo einigermaßen halten und benötige für die letzte Runde 7:37 min. Muskulär hätte ich auf den letzten Steigungen und der Treppe noch zulegen können, doch mein Magen hätte da nicht mitgespielt und sein Innerstes ausgebreitet.

Dadurch konnte ich zwei Läufer die knapp vor mir lagen leider nicht mehr überholen sondern musste sie ziehen lassen.

Immerhin habe ich mich insgesamt mit einer Zeit von 29:55 Minuten dann doch noch unter einer halben Stunde ins Ziel gerettet. Damit kann ich auch durchaus zufrieden sein. Das entspricht offiziell einer Pace von 4:16min/km – lt. meiner Uhr waren es jedoch 300m weniger und somit nur 4:28min/km. Das ist wieder die klassische Frage wieviel es dann genau ist… ich vermute mal, dass es eher knapper an den 7km dran sein wird als auf der Uhr angezeigt – denn nur 7s/km schneller als beim Vöcklataler kann das von meinem Gefühl her nicht gewesen sein…

Im Grunde ist es eh egal – meine ersten beiden Wettkämpfe heuer sind positiv erledigt, ich bin beide Male ohne Schmerzen geblieben und beide Male unter schönen Grenzen von 1h bzw. 30min. Zwar nicht so schnell wie ich schon mal war (wobei ich keinen direkten Vergleich habe), aber auch nicht so schlecht wie vielleicht zu erwarten gewesen wäre.

Next Stop: vermutlich der 5000er in Gmunden auf der Bahn – da habe ich dann den Vergleich und mal Gewissheit!

 

P.S.: abseits von der eigenen Leistung: superstark lief auch Patrick – einer vom Timelkamer Lauftreff, der Gesamt-2. wurde!! (Immerhin war er ja schließlich auch heuer schon beim Linzmarathon über die volle Distanz am Start!)

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