Andersrad

gleich und doch verschieden

Wie man aus dem Zipfer Crosslauf eine Koppeleinheit macht…

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…ich habs (zwar ungewollt) getestet!Im Grunde war es ja ganz einfach geplant: ich fahre die ca. 12 km gemütlich und rechtzeitig nach Zipf, habe dann ausreichend Zeit und mache dann den Zipfer Crosslauf bevor ich dann wieder gemütlich nach Hause rolle.

Aber: man will ja schließlich die Familie mit einbinden und deswegen habe ich vorgeschlagen ob nicht K3 bei den Kinderläufen mitmachen will. Ja, er wollte und somit auch die hochschwangere Ehefrau samt K4 mit. Da die Kinderläufe ja schon viel früher sind sind wir auch nachmittags dementsprechend bald los: Ich am Up mit Kinderanhänger mit den beiden Kids und Madame am Liegerad (das ist angenehmer zu fahren weil der Bauch nicht so hinunterhängt). Während der Fahrt ziehen bereits dunkle Wolken auf und kurz nach der Ankunft in Zipf fängt es auch wirklich zu regnen an.

Somit muss K3 also im Regen ran und die 300m einmal am Sportplatz rund herum laufen. Da die Wiese durch den Regen rutschig ist ist er immer latent sturzgefährdet (1x passiert es auch wirklich) und läuft mit sehr starker Vorlage, aber er schafft es ins Ziel. Die Medaille ist wohl verdient! 🙂

So, aber was machen wir jetzt die restlichen ca. 1,5 – 2 Stunden? Wenn es trocken wäre hätten wir ja einige Möglichkeiten, so ist es aber eher doof. Deswegen entscheiden wir uns die Heimfahrt schon mal anzugehen – auch wenn es regnet. Und vor allem während der Fahrt immer stärker wird. Da will ich meiner Frau auch nicht den Anhänger mit den beiden – superbraven – Kids „anhängen“ und fahre somit die ganze Strecke heim. Kurzer Kleidungswechsel, da wir überhaupt nicht auf Regen ausgerüstet waren, und schon geht es wieder ab nach Zipf.

Da alles ein wenig länger dauert bin ich erst wieder ca. 10 Minuten vor dem Start dort. Schnell ein Gel eingeworfen und dann geht es auch schon beim Lauf los. Perfekt gekoppelt also.

Mittlerweile hat sich ein konstant strömender Regen eingestellt, der beim Radfahren nicht so ideal ist, beim Laufen dafür umso erfrischender da auch die Temperatur auf angenehme 15°C gesunken ist.

Vor 2 Jahren war ich hier schon mal am Start, deswegen kenn ich die Strecke und weiß wann wo die bösen Höhenmeter kommen. Deswegen gebe ich den ersten Kilometer im Flachen mal bisschen Gas und gebe auf den folgenden Steigungen hinauf und hinab etwas nach um nicht zu überpacen bevor es die letzten beiden Kilometer im Flachen nochmal richtig zur Sache geht und ich mit einer Pace von 4:05min/km dahin ziehe. Insgesamt ein für mich relativ kurzer Lauf, denn irgendwie war er relativ schnell schon wieder zu Ende. 🙂

Im Ziel bin ich dann bei 46:25min (für die 10,2km mit ca. 160 Hm) und auch sehr zufrieden. Dann noch beim Kuchenbuffet voll zugeschlagen bevor es wieder im Regen per Rad nach Hause geht.

Ohne der 2-fachen Anfahrt wäre sicher noch die ein oder andere Sekunde drinnen gewesen, aber egal – so ist es ja auch ein gutes Training und auch wieder ein schöner Abschluss meiner Regenerationswoche nach Obertrum! Die ja eigentlich keine war (erst 2 Tage zuvor hatte ich eine harte Tempoeinheit mit 3x4km in 4:22 durchgezogen). Hihihi. 😉

Die Form kommt jedenfalls und die Grundausdauer für solche Distanzen ist auf jeden Fall da. Yes! Mal schauen was heuer im Vergleich zu meinem letztjährigen Seuchenherbst noch geht…

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