Andersrad

gleich und doch verschieden

Sub5 yeah!

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YESSS!!! Es ist sich doch noch ausgegangen und ich habe in Podersdorf die 5-Stunden-Marke endlich unterboten! Trotz über den Großteil des Rennens nicht idealen Bedingungen und am Ende wieder beim Laufen einem kleinen Einbruch habe ich es ins Ziel gerettet.

Die Anreise am Vortag (inkl. beinahe gesamter Familie) verheißt nix gutes – Dauerregen von Oberösterreich bis ins Burgenland – erst nachdem wir durch Podersdorf durch nach Ilmitz gefahren sind, wo unser Quartier ist, hört es zu regnen auf. Lt. Wetterbericht-48-Stunden-Vorhersage (am selben Vormittag abgerufen!) hätte es bis zu 25° und zumindest teilweise Sonnenschein und eigentlich keinen Niederschlag geben sollen. Immerhin bleibt es zwar bewölkt, regnet aber nicht als ich mir die Startunterlagen abhole bzw. wir auf der Kaiserschmarrn-Party geballt zuschlagen und 5 Portionen holen (tja, Großfamilie halt…). Der aktuell herrschende Wind, der jedes Segler- und Surferherz höher schlägen lässt, bereitet mir allerdings etwas Sorge, denn morgen soll es nicht besser werden.

Gut, Podersdorf ist generell windanfällig – nicht umsonst haben hier früher jedes Jahr Surf-Weltcupbewerbe stattgefunden und lt. Einheimischen gibt es im Jahr ca. 2 Tage an denen es windstill ist. Letztes Jahr war so einer. Heuer wirds wohl kein solcher werden.

Wettkampftag

Der nahe Übernachtungsort ermöglicht mir etwas „länger“ zu schlafen, also genauergesagt bis um 4:45 Uhr. Denn ab 5:30 geht der Bike-Check-In los und um 7:00 ist Start. Fürs Frühstück ist das zwar schon relativ spät, denn das sollte man ja besser 3 Stunden vor WK-Start einnehmen, aber der Schlaf ist mir hier wichtiger.

Von Ilmitz rolle ich auf Olympe mit Sack und Pack in Richtung Podersdorf und merke bereits den Gegenwind, der mir konstant entgegenbläst. Nicht gerade angenehm, dafür ist es trocken und trotz viel Wolkenbedeckung sieht es einstweilen einmal nicht nach Regen aus.

In der Wechselzone angekommen habe ich durch meine Startnummer 606 eine äußerst günstige Position ergattert: nahe am Rad-Aus- und -Eingang, dh ich muss vergleichsweise wenig Rad schieben und werde die Wechselzone nahezu vollständig ohne Rad laufen können!

Abgesehen von ein paar kleineren Problemen rund um mein Aero-Trinksystem ist alles schnell aufgebaut (eine gewisse Routine ist ja doch bereits da) und vorbereitet. Im Neo bereits zur Hüfte drinnen und nach einem Abstecher zum WC gehe ich gemütlich zum Schwimmstart während ich am Weg noch mein übliches High5-Gel einwerfe. Der Wind ist kühl und ich bin froh als ich meine Badekappe aufsetze und den Neo über meinem neuen Wettkampfanzug (2XU X-Vent Full Zip Einteiler  mit Kurzärmeln, erst vor 2 Tagen geliefert worden und ein kleines Risiko für diesen Wettkampf, allerdings in Vorraussicht für Roth hier mal getestet)  schließe. Angesichts der Luft-Temperatur von ca. 16° spare ich mir wie letztes Jahr das Einschwimmen und wärme dafür intensiv an Land auf. Außerdem habe ich mich durch die Anfahrt ja eh bereits etwas für den Wettkampf „eingerollt“.

5 Minuten vor dem Start muss ich dann aber doch ins von vielen Wellen durchzogene Wasser. Wenn man sieht wie die Standup-Paddler gegen die zum Strand hin gehenden Wellen kämpfen macht das nicht gerade sehr viel Mut und Lust es schwimmend gleichzutun. Immerhin ist das Wasser relativ warm (ca. 21°C) und fast sogar angenehmer als heraußen.

Gefühl und Irrtum

Ich reihe mich relativ weit links im Starterfeld ca. in der Mitte zwischen vorne und hinten ein und kurz darauf geht es auch los.

Gleich die ersten 3 Züge schlucke ich einiges Wasser und werde wie ein Korken rauf und runter bewegt. Unter Wasser sehe ich nur schwarz und Atmen auf die Seite geht einmal gleich gar nicht. Auch einen möglichen Wasserschatten kann ich nicht finden, da das Wasser zu trüb und finster ist um nebenher schwimmende Beine erkennen zu können. Am liebsten möchte ich einfach aufstehen, umdrehen und den Wettkampf beenden bevor er erst so richtig begonnen hat. Ich mache aber natürlich trotzdem weiter.

Da die Orientierung quer zu den Wellen so schwer fällt und meine Brille (die ich jetzt dann doch einmal auswechseln muß da sie kaum aufgesetzt schon wieder beschlägt) mir noch zusätzlich Sicht nimmt wechsle ich auf die Brustlage und versuche jeweils durch die Wellen durchzutauchen und im Wellental zu atmen. Das funktioniert soweit auch ganz brauchbar, auch wenn ich dadurch sicherlich langsamer sein werde.

Bei der 1. Boje schiebt sich das Feld dann stark zusammen – vor allem gehen nahezu alle (Anm: der Veranstalter wird deswegen ab nächstem Jahr da etwas ändern!)! Das macht die paar Meter um die Boje herum auch mir unmöglich weiter zu schwimmen. Danach gehe ich aber sofort wieder zum Schwimmen über. Nun quer zu den Wellen geht das Kraulen auch noch nicht wirklich besser bzw. kommen sie auch von schräg links – ich wechsle also Kraulzüge mit Brustzügen ab und praktiziere wieder mein Wellen-Durchtauchen. Dabei muss ich immer aufpassen nicht auf einen vor mir gehenden Schwimmer aufzulaufen.

Bei der 2. Boje ist es schon besser und ich kann sie sogar umschwimmen. Bei einem Blick auf die Uhr stelle ich erstaunt fest: 18:xx Minuten! Und das nach ca. 1km! Normalerweise bin ich da eher bei 20 Minuten und habe dabei nicht gegen die Wellen zu kämpfen gehabt. Es riecht also nach einer neuen Bestzeit für mich (vor allem mit dem Wind und den Wellen im Rücken für den Weg zum Schwimmausstieg), auch wenn das Gefühl bisher etwas ganz anderes sagt.

Am Rückweg bleibe ich hin und wieder stehen und lasse das Wasser aus meiner irgendwie undicht gewordenen Brille, dann kraule ich wieder weiter. Im Gegensatz zu vielen anderen die statt zu schwimmen längere Abschnitte gehen. Überraschend schnell bin ich dann bereits auf Höhe des Leuchturms und noch immer unter 30 Minuten! Auf den letzten 100 Metern als das Wasser gerade mal knietief ist stehe ich dann auch auf und gehe die letzten Meter wobei ich den Neopren bis zur Hüfte herunterstreife.

Beim Ausstieg herrscht dann geradezu dichtes Gedränge. Auf Platz 477 (von 614 Finishern) mit einer Zeit von 32:48 (PB um fast 6 Minuten verbessert! Zuerst glaube ich dass die Strecke zu kurz gewesen sein muß, aber die 1,94km auf der Uhr beruhigen mich da etwas) laufe ich durch die Wechselzone zu meinem Rad und muss hier schon einigen anderen SportlerInnen ausweichen. So ein Gedränge habe ich noch nicht erlebt bisher.

Beim Weg hinaus aus der Wechselzone wird es noch krasser – dicht an dicht ein Rad neben, vor und hinter dem anderen. Ein paar besondere Vifzacks bleiben direkt nach der Aufstiegslinie stehen um aufzusteigen – und blockieren alle weiteren. Ich suche mir eine Lücke und laufe noch einige Meter weiter bis ich ganz rechts einen Platz zum Aufstieg finde. Zu diesem Zeitpunkt habe ich allein in T1 über 150 andere überholt (45. Wechselzeit!) und starte den Bikesplit auf Platz 323.

Dosieren heißt die Devise

Für die 3 Runden auf dem 30km Rundkurs habe ich mir doch einiges vorgenommen: ich möchte ähnlich schnell wie letztes Jahr sein (2:36 mit 34,2km/h), auch wenn dieses Mal durch den Wind schlechtere Bedingungen herrschen. Dadurch wird vor allem auf der ersten Hälfte der Runde hinten angeschoben werden während am Rückweg nach Podersdorf der Kampf gegen den Wind in den Vordergrund rücken wird.

Von der Leistung her plane ich angesichts meiner 230W FTP mit 180-195W Leistung möglichst konstant zu treten.

Zu Beginn der Radstrecke setzt sich das Geschehen nahtlos wie ausgangs der Wechselzone fort: permanentes Überholen und überholt werden. Dass dabei viele der langsameren nicht ganz rechts fahren sondern eher in Richtung Mittellinie (wobei das Überfahren dieser ja zur Qualifikation führen kann) ist dementsprechend ärgerlich. Auch für mich, der ich hier eher zu den schnelleren zähle und sehr aufpassen muß bzw. gelegentlich ein „Rechts fahren“ von hinten kommend nach vorne schleudere.

Auch die Windschattenproblematik ist dadurch eine große. Theoretisch könnten die Race Marshalls hier ca. 200 FahrerInnen im Pulk abstrafen. Es geht einfach nicht anders und dauert doch ca. 10 Kilometer bis sich das Feld soweit entzerrt hat, dass man auf die Windschattenregeln zu 100% Rücksicht nehmen kann.

Meine Leistung pendelt sich bei ca. 165W ein, mehr bringe ich irgendwie nicht zusammen bzw. traue ich mich vom Gefühl her auch gar nicht. Auf der 2. Hälfte der ersten Runde sind es dann 174W und der Wind drückt wirklich stark dagegen. Ich bezweifle dass ich meinen Vorjahresschnitt wirklich werde halten können, bin aber recht ähnlich dabei.

Als Verpflegung nehme ich in Runde 1 zu Beginn 1 Gel ein, nach der Hälfte noch ein weiteres. Aber seltsamerweise schaffe ich es nicht es zu essen ohne dass die Hände/Finger richtig klebrig werden – das ging früher schon mal deutlich besser. Auch habe ich Probleme die Rückentaschen meines neuen Wettkampfanzugs zu finden um die Verpackung zu verstauen (Littering ist ebenfalls Disqualifikationsgrund!).

In der 2. Runde stelle ich daher meine Verpflegung auf Riegel um – da reicht jeweils ein halber (bei mehr Energie als ein Gel) pro halber Runde und ich werde nicht ganz so klebrig (die Finger habe ich mittels Wasser aus der Flasche während der Fahrt in Aero-Position einigermaßen abgewaschen). Von der Leistung her ist es mit 159W eine Spur schwächer als in der ersten Runde, aber immer noch gut dosiert. Dafür habe ich seit Ende der ersten Runde bereits das Gefühl mal dringend austreten zu müssen. Das doch im Vergleich weit häufigere Trinken aus der Aero-Flasche wirkt sich aus.

Anfangs der 3. Runde nehme ich bei der Labe dann auch noch eine Wasserflasche auf – das ist gar nicht so einfach, denn die angebotenen Getränke sind wild verteilt und man muss schon genau zuhören was die Helfer schreien, denn Cola, Iso oder Tee möchte ich nicht. Als ich dann eine 1l-Flasche in die Hand gedrückt bekommen habe bin ich angesichts der Größe und dem Gewicht (nach einigen Kilometern leere ich die Hälfte davon aus – umso verwunderlicher wenn ich dann einen anderen Teilnehmer überhole der mit Aero-Flasche vorne, Aero-Flasche im Rahmendreieck und noch 2 Sattelflaschen unterwegs ist – wofür nimmt der das ganze Zeug mit??) doch etwas irritiert. Zum Glück habe ich seit kurzem einen Flaschenhalter hinter dem Sattel – denn in den Rahmen hätte ich die nie hineingebracht (das hat auch einen anderen Teilnehmer recht geärgert mit dem ich beim Bike-Check-Out danach geredet habe).

Nach ca. 67km ist es dann soweit – ich muss mich dringend erleichtern und fahre deswegen auf einer kleineren Straße der Radrunde wo kein Gegenverkehr unterwegs ist auf den linken(!) Straßenrand um nicht gegen den Wind pinkeln zu müssen. Dabei komme ich jedoch nicht mit dem linken Fuß rechtzeitig aus dem Pedal und kippe kurz vor dem Stehenbleiben links in den kleinen Wiesengraben. Sicher sehr amüsant für alle knapp hinter mir vorbeifahrenden. 😉

Ok, dann schnell hinaus aus dem Pedal, Geschäft erledigt und wieder Tempo aufgenommen. Nun geht es wirklich super zu fahren. Wie wenn ich neue Kraft getankt hätte! Die letzte Runde nehme ich auch noch einen Riegel aufgeteilt auf 2 Mal zu mir und mit ca. 166W auf der letzten Runde geht es retour in die Wechselzone.

Mit durchschnittlich 168W habe ich 2:37:25 (232. Radzeit) für die 90km benötigt, das sind gerade einmal 1:18 Minuten langsamer als im Vorjahr (inkl. Pinkelpause!)! Das veränderte Setup hat sich glaube ich doch auch ausgezahlt, gerade im Gegenwind! Von der Platzierung habe ich mich um knapp 100 Positionen auf Platz 239 vorgearbeitet!

Beim Absteigen vom Rad habe ich wieder ein kleines Mißgeschick – die überlange Wasserflasche fällt hinunter und ich muß retour um sie zu holen, sonst verläuft aber alles beim Wechsel in T2 wie geplant und nach 1:16 Minuten (33. Wechselzeit!!) bin ich bereits wieder draußen und habe weitere 12 AthletInnen passiert.

Stark angefangen…

Fürs Laufen habe ich mir auch einiges vorgenommen: nach dem Debakel von Obertrum möchte ich wieder in die Pace-Region von Obertrum 2016 mit 1:40 oder eben vom letzten Jahr an dieser Stelle mit 1:44 für den Halbmarathon herankommen bzw. vielleicht sogar unterbieten. Dafür nehme ich auch etwas Risiko und ziehe meine giftigsten Laufschuhe – die Saucony Type A – an. Die sind sehr leicht, spärlichst gedämpft und richtige „Waffen“. Allerdings kann das auch sehr auf die Waden gehen wie ich im Training bei den ersten Einsätzen gemerkt habe. Zuletzt hatte ich allerdings keine Probleme mehr, bin aber auch nie mehr als 15km in ihnen gelaufen.

Leicht rückenwindgestützt laufen die ersten Kilometer wie von selbst: 4:26, 4:29, 4:32 – so sehr wie ich versuche zu bremsen ich werde nicht langsamer und im Gegensatz zu Obertrum fühlt es sich richtig gut an! Selbst danach versuche ich mich zu zügeln und pendle mich auch beim Rückweg – nun gegen den Wind – bei maximal 4:50min/km ein.

Bereits nach dem Radfahren weiß ich dass ich mir sogar einen 1:47-Halbmarathon „leisten“ kann um unter 5 Stunden zu bleiben und jetzt das! Ich fange an zu träumen – 4:50 wäre im Idealfall möglich wenn ich mein Tempo auf der 2. Hälfte halten kann.

…und nur bisschen nachgelassen

Kann ich aber leider nicht. Im dritten Viertel merke ich wie meine Waden und dabei vor allem die rechte langsam „zu“ machen und härter werden. Bis km 16 kann ich noch eine Pace knapp über 5min halten, danach gegen den Wind werde ich noch langsamer und die Quälerei beginnt (mal wieder). Die Schritte werden immer schwerfälliger und vor allem auch asymmetrischer, da ich bei der rechten Wade jetzt aufpassen muß keinen Krampf zu bekommen. Immerhin kann ich das Tempo noch einigermaßen kontrollieren und zwischen 5:25 und 5:55 halten. Ich sehne jetzt jedoch nur mehr das Ziel herbei. Einige LäuferInnen die ich zu Beginn oder auf der ersten Hälfte überholt hatte laufen an mir vorüber, ich kann aber nicht mehr dagegenhalten.

Kurz vor dem Ziel bzw. kurz bevor wieder mehr Zuseher an der Strecke sind und anfeuern muss ich abseits einer Labestelle kurz ein paar Schritte gehen. Erst danach habe ich wieder Kraft um ins Ziel zu schlurfen, denn mehr ist das (wieder mal) nicht mehr.

Trotzdem bin ich dann überglücklich es mit einer Zeit von 4:57:29 ins Ziel geschafft zu haben! Egal wie und welche Umstände – die sub5 ist endlich für mich gefallen! Und vor allem weiß ich dass da beim Radfahren und Laufen noch einiges drinnen ist! Wenn das Radtraining systematischer wird und die Laufform auch wieder mal besser wird kann ich das sicher noch deutlich unterbieten. Denn ehrlicherweise muss ich sagen, dass mir dieses Mal das Schwimmen die Zeit gerettet hat. Radfahren, Laufen (1:44:21,  205. Laufzeit und nur 18s langsamer als letztes Jahr) und Wechsel waren in Summe ca. ähnlich wie 2016 – nur meine Fabelbestzeit im Schwimmen hat mir die sub5 gerettet!

Insgesamt bin ich mit Platz 199 besser klassiert als 2016, und das obwohl heuer knapp 100 StarterInnen (gesamt 614) mehr dabei waren! Und trotz dem Gegenwind (dafür war es von den Temperaturen gerade beim Laufen angenehmer)

Auch wenn es meinen physischen Fähigkeiten gar nicht so sehr entgegenkommt (ich bin durch mein geringes Gewicht stärker wenn es mehr Höhenmeter gibt) mag ich Podersdorf einfach und freue mich wenn ich wieder mal am Start stehen darf – vermutlich zwar erst frühestens 2019 wieder, aber ich denke doch dass ich wiederkommen werde! 🙂

Was ich daraus lernen kann

Kein Wettbewerb ohne Lerneffekt! Was ich dieses Mal mitnehme:

  • Wasserschatten kann wirklich sehr viel bringen – ansonsten wäre ich dieses Mal nie so schnell auf der Schwimmstrecke gewesen wenn ich nicht im Sog der anderen gewesen wäre
  • Verpflegung mit Riegeln statt Gels auf der Radstrecke hat gut funktioniert – keine Magenprobleme und weniger klebrige Finger, nur Wasser brauche ich genügend
  • Die neue Radposition hat der Muskulatur (Nacken, Rücken) keine großen Probleme bereitet. Natürlich war am Ende alles etwas müde, aber Aero-Position ging bis zum Schluß – und das in der aggressivsten Haltung (keine Spacer am Vorbau!)
  • für einen Mitteldistanz-Triathlon sind die Type A einen Tick zu aggressiv bzw. meine Muskulatur noch nicht ausreichend trainiert

Was die Veranstalter noch verbessern könnten bzw. was sehr gut war

  • -: Schwimmen besser hinsichtlich Gehenden kontrollieren. Man fühlt sich ziemlich gefrotzelt wenn man schwimmt und nebenher jemand dahin trottet, aber das wollen sie ohnehin ändern
  • -: Entzerrung der ersten Radkilometer: ich glaube heuer war ein Extremfall hinsichtlich Dichte der RadfahrerInnen nach der Wechselzone, aber das war wirklich nicht mehr angenehm. Trotz aller Nachteile von Rolling Starts oder verschiedenen Wellen beim Schwimmen und den immer beeindruckenden Bildern wenn sich alle StarterInnen gleichzeitig auf den Schwimmweg machen sollte hier etwas überlegt werden, aber anscheinend wird sich hier auch etwas ändern (siehe oberer Link zum Swim & Hike)
  • -: Rad-Labestation besser kennzeichnen wo was angeboten wird. Es kann ruhig das Angebot öfter vorkommen, aber vielleicht mit Schildern oä dass man sieht was es gibt und nicht erst auf den Ruf der HelferInnen warten muß (die sich aber sehr engagiert haben!)
  • -: bitte keine 1l-Bidons fürs Rad!
  • +: sehr gut finde ich wie bereits letztes Jahr die sehr gute Bezeichnung von möglichen Unebenheiten oder Schlaglöchern beim Radfahren bzw. die Sauberkeit der Straßen: jegliche Schotterkörnchen waren entfernt
  • +: dass es als Finishershirt ein Radshirt mit Taschen gibt finde ich sehr genial, den Laufleibchen habe ich bereits genügend – nur dass auch bei der Mitteldistanz derselbe Aufdruck oben ist wie für die Langdistanz ist nicht ganz so toll, dadurch wirkt es ja als ob ich dort die ganze lange Route gemacht hätte
  • +: allgemein die Verpflegung an den Laben ist vom Essen und Trinken her sehr gut, da habe ich nichts auszusetzen und auch im Ziel gibt es ganz viel verschiedene Sachen je nach Lust und Laune
  • +: heuer habe ich im Ziel mein Finisherbild direkt erhalten (letztes Jahr war ich da dem Fotografen irgendwie durchgerutscht)
  • +: die Kaiserschmarrn-Party ist einfach, unkompliziert und schmeckt (auch für Angehörige)!

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